Airbrush

Airbrush

mit der Richtigen Anleitung erlernen und der Richtigen, hier vorgestellten Ausstattung beginnen.

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Airbrush jetzt erlernen


Unter Airbrush („englisch für „Luftpinsel“) wird im Allgemeinen eine Maltechnik mit einer kleinen Variante der Spritzpistole, die etwas größer als ein Kugelschreiber ist, verstanden. Diese Maltechnik kommt beispielsweise im Modellbau, beim Nageldesign, Bodypainting, für Makeup und in der grafischen Kunst als Applikationswerkzeug zur Anwendung. Sie erlaubt es, feinste Farbverläufe zu erstellen, was eine Grundvoraussetzung für die fotorealistische Malerei ist. Airbrush wurde zuerst als reine Maltechnik bei der Anfertigung von Grafischen Arbeiten angewendet. Über die Erfindung der Spritzpistole gibt es unterschiedliche Informationen.

 

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Die aller erste Airbrush -der „Atomizer“- ist von Frank(Francis) Edgar Stanley am 20. Juni 1876 zum Patent angemeldet worden, welches am 19. September 1876 erteilt wurde ( US-Patentnummer 182389 ). Das US-Patentamt stuft F.E.Stanley’s „Zerstäuber“ als das erste Patent für seinen Typ und das erste in seiner Klasse und Unterklasse (239/354) ein“…

Das ist drei Jahre früher als das Patent -der „Paint Distributor“- von Abner Peeler, was bisher als die „erste“ Airbrush gültig war.

Die erste Airbrushpistole wurde 1879 von Abner Peeler, einem amerikanischen Juwelier konstruiert und am 25. April 1882 ( US-Patentnummer 256852 ) patentiert. Seinem Patentantrag legte er ein Selbstporträt bei, welches er mit seiner Erfindung retuschiert hatte.

Die Spritzpistole so wie wir sie heute kennen wurde am 12. August 1890 von Charles L. Burdick zum ersten Mal zum Patent ( US-Patentnummer 434105 ) angemeldet.

Aber auch C. L. Burdick verwendet nicht den Begriff „Airbrush“ sondern „Paint Distributor“ und „Spraying Apparatus“ für seine Erfindungen. Unabhängig wer nun der Erfinder der Airbrush-Pistole ist, Tatsache ist, Charles L. Burdick, Dr. Allen De Vilbiss, Abner Peeler, F.E.Stanley gelten als Erfinder bzw. der Airbrushpistole.
Auf der Seite von www. Feinspritztechnik.de findet man einige historische Airbrushpistolen. Die Geschichte des Airbrush ist noch recht jung. Zuerst wurde diese Methode des Farbe sprühen von Fotografen benutzt. Diese änderten – verfeinerten – fügten hinzu, um Bilder nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Auch für die Retusche wurde diese Technik angewendet. Damals natürlich nur in der schwarz-weißen Fotografie.
In der Werbeindustrie wurde diese vielfach genutzt Maltechnik. Für vielerlei werbliche Darstellung wie, Werbebilder, Plakate, Animationen und vieles mehr wurde die Airbrush- Technik eingesetzt.
Immer wenn eine Darstellung sehr fotorealistisch sein musste, wurde in dieser Maltechnik die Arbeit ausgeführt. Ganz besonders, in der Darstellung von Anatomischen Ansichten in der Medizin , wo Menschen und Tiere Lebensecht erscheinen sollten. z.B. die inneren Organe, Haut, Gewebe, Blutgefäße, Skelett also alles was absolut naturecht dargestellt werden soll.
Als in den 1960er Jahren die Kulturrevolution einsetzte, gewann Airbrush stark an Popularität. Die Hippies entdeckten diese Maltechnik für ihre Zwecke. Es wurde unter anderem für Körperbemalung, was heutzutage als Bodypainting, bezeichnet wird, ein. Sehr beliebt war es auch, das Lieblingsfahrzeug der Hippies, der VW-Bulli, mit allerlei Motiven, oftmals Blumenmotive „Blumenkinder“ zu bebrushen.
Nach und nach, fand Airbrush „eigentlich richtig Airbrushing, da aus USA“ immer mehr Eingang in die Kunstszene. Heutzutage gibt es unzählige Künstler die ausschließlich in Airbrush-Technik malen. Aber auch solche, die es hin und wieder benutzen oder es in der Mischtechnik verwenden.
In der bildenden Kunst, spielt diese Maltechnik wohl keine sehr große Rolle. Man kann es mehr als eine Nische bezeichnen. Obwohl es in der heutigen Zeit, wieder mehr an Popularität zu gewinnen scheint.
Große Aufmerksamkeit bekommt diese Malkunst immer dann, wenn Veranstaltungen stattfinden, bei denen Bikes, Helme, Autos, Boote usw. mit schönen Motiven ausgestellt werden.

Airbrush die Vielfältigkeit
Für Laien hat Airbrush oftmals etwas Magisches. Eine Maltechnik mit der man malen und zeichnen kann, ohne den Untergrund zu berühren hat schon fast etwas Geisterhaftes. Gerade deswegen können unglaubliche Effekte erzielt werden. Die Gestaltung in dieser Maltechnik, hat eigene Gesetzmäßigkeiten die man in der Anwendung, erfährt und erlernt.
Für den Anwender ist der Airbrush ein Malwerkzeug wie jedes andere. Es erfordert jedoch ein bestimmtes Wissen und Fertigkeiten und erfolgreich damit arbeiten zu können. Man muss ein Verständnis entwickeln, die speziellen Eigenschaften kennenlernen die dann zum Erfolg führen.
Die größte Faszination dieser Maltechnik ist, die dreidimensionale Darstellung von Gegenständen. Dreidimensionale Darstellung in der Malerei bedeutet, Höhe x Breite x Tiefe. Wenn man das Mal gerät so beherrscht, das man den Aufbau der Farbschichten bewusst steuern kann, kommt das wow Erlebnis. Das Gegenteil von dreidimensionaler Darstellung ist die zweidimensionale Darstellung, z.B. in der Naiven Malerei – Kunst. Um es einmal bildlich auszudrücken, einige Beispiele.
Das nachfolgende Bild wurde der Wikipedia Enzyklopädie entnommen.

 

Bild_fur_Artikel_Nr.2_Bild_Nr.1 naives Gemälde

Diese Darstellung besitzt keine räumliche Tiefe. Nachfolgend zwei Arbeiten die in Airbrushtechnik erstellt wurden, die den Unterschied zwischen, Zwei,- und Dreidimensionaler Darstellung aufzeigt. Zweidimensionale Kugel „somit Farbkreis“ Dreidimensionale Kugel Diese Darstellungen wurden gebrusht von Airbrushnewart.

Magenta Fläche u. Kugel

Mit diesen beiden Darstellungen wird der Unterschied ganz klar.
Natürlich ist jedem selbst überlassen, inwieweit er diese Maltechnik selbst für sich verwendet. Aber gerade die Dreidimensionale Darstellung in der Airbrushmalerei lässt die Bilder sehr plastisch erscheinen. Einige Künstler nutzen gerade die Darstellungsmöglichkeiten, um bildliche Darstellungen zu übersteigern. Hier spricht man von Hyperrealismus.
Die nachfolgende Erklärung wurde der wikipedia Enzyklopädie entnommen.
Der Hyperrealismus, auch Superrealismus, ist eine Kunstrichtung, die Malerei und Skulptur, aber auch Fotografie und Film umfasst. Der Realismus war immer ein wichtiges Element in der Reihe der Stilrichtungen in der Kunst.
Der Hyperrealismus ist eine Weiterentwicklung des Realismus und benachbart zur Pop Art. Sein Ideal ist nicht unbedingt eine exakte lebenstreue Nachbildung, wie sie typisch für den Realismus ist, sondern eine fotorealistische Übersteigerung der Wirklichkeit, eine „überschärfte Realität“. Die Abstraktion wird zurückgewiesen.
Wesentliches Element des Hyperrealismus ist der Verzicht auf subjektive Interpretation durch den Künstler. Der Hyperrealismus nutzt Ausdrucksmittel des Fotorealismus, bei dem Bildinhalte mit einer an eine Fotografie erinnernden Detailgenauigkeit gemalt werden.
Während der Fotorealismus durch die brillante, realistische Darstellung vor allem schön sein will, stellt der Hyperrealismus in der Darstellung kühl und profan „überspitzt verstörender“ Wirklichkeit die Frage nach dem Wesen der Dinge in einen fast schon ironischen, existentialistischen Kontext.
So sind beispielsweise die Landschaftsgemälde von Gottfried Helnwein größtenteils Werke des Fotorealismus, da sie in erster Linie „schön“ sind, aber nicht den verstörenden Charakter seiner Porträts aufweisen.
Diese sind dagegen aufgrund der durch den Künstler sichtbar gemachten Narben und Wunden eher dem Hyperrealismus zuzuordnen; die Grenzen sind fließend, wobei es „irrelevant ist, ob diese Bilder fotografiert oder gemalt sind“.
Dies ist ein hyperrealistisches Gemälde „keine Fotografie“

hyperrealistisches_Gemälde

 

 

Mit dem Airbrush kann man solche fantastischen Bilder malen. Voraussetzung ist, die Grundkenntnisse der Airbrushmalerei in einem Anfängerkurs zu erwerben. Mit dem Erwerb der Richtigen Ausrüstung, hat man den ersten Schritt getan, aber dann ist lernen und Üben erforderlich.
Es erfordert Zeit, Wille und Durchhaltevermögen bis die Ersten ansehnlichen Ergebnisse zustande kommen. Wer aber vorgenanntes aufbringt, wird letztendlich mit schönen Arbeiten belohnt, die bei Freunden und Bekannten, Anerkennung finden werden.
Wenn man mit dem Airbrush beginnen will, benötigt man zuerst einmal die richtigen Informationen. Einfach dieses und jenes zusammenkaufen, wird zu zahlreichen Fehlkäufen führen inkl. Frustration führen. Nahfolgend mein Vorwort aus meinem Airbrushkurs ,wie es mir vor 16 Jahren ohne Vorwissen ergangen ist.

Das Grundprinzip des Airbrush ist das Versprühen von Farbe. Für die Ausführung der Maltechnik benötigt man folgende Geräte und Materialien.
1. Airbrushpistole

Die Airbrushpistole ist das wichtigste Arbeitsgerät. Hier muss man unbedingt Wert auf gute Qualität legen. Von Billiggeräten für wenige Euro rate ich ab. In meinen Kursen haben Teilnehmer, solche Geräte, zum Brushen und Beurteilen mitgebracht. Das Ergebnis war absolut ernüchternd.

Die Teilnehmer haben den Kurs dann mit meinen Qualitäts-Markengeräten absolviert.
Also, unbedingt ein Gerät von einem Markenhersteller kaufen. Diese kosten ca. 100 – 150 €. Die Düse sollte einen Durchmesser von 0,2mm oder 0,3mm haben. Es gibt auch Airbrush – Pistolen, wo die Düsen ausgetauscht werden kann. z.B. kann eine 0,2mm, 0,4mm und 0,6mm
eingesetzt werden.

Bei der Anschaffung der Airbrushpistole, sollte man sich überlegen, für welchen Anwendungsbereich die Pistole, eingesetzt werden soll. Bei Illustrationen am Tisch oder der Staffelei, kann das Fließsystem eingesetzt werden. Im Custom (bei Fahrzeugteilen) kann Fließ.- und Saugsystem eingesetzt werden. Wenn direkt an Fahrzeugen gebrusht werden soll, empfiehlt sich das Saugsystem.

Für Bodypainting ist das Saugsystem vorzuziehen. Beim Lernprozess der Airbrushtechnik, entwickelt jeder seinen persönlichen Arbeitsstiel. Hier wird jeder feststellen, welcher Airbrush am besten für ihn geeignet ist.

2. Airbrushkompressor

Ein Airbrushkompressor ist für permanente Luftzufuhr und gleichmäßigen Luftdruck unerlässlich. Es gibt einige obskure Methoden der Luftbeschaffung. z.B. ein luftgefüllter Schlauch eines LKW – Reifen. Druckluftflasche und Druckluftdosen und höllenlaute Baukompressor. Von diesen Quellen kann ich aus Erfahrung nur abraten. Einen hochwertigen
Airbrushkompressor bekommt man für ca. 150 – 300 Euro.

Es gibt zwei unterschiedliche Typen – Bauweisen. Ölbetriebene Membrankompressor und Öl freie Kolbenkompressor. Der Unterschied liegt im Ölbetrieb und öl freier Betrieb.
Der ölbetriebene Membrankompressor ist mit ca. 38 dB das leiseste Gerät. Hier muss jedoch der Ölstand kontrolliert und ggf. nachgefüllt werden. Sollte er trocken laufen, sind Kolben zerstört. Das Gewicht dieser Modelle ist mit ca. 17 – 30 kg sehr hoch.

Der Öl freie Kolbenkompressor ist minimal lauter, ca. 45 dB. Aber das ist kein großer Unterschied. Der wesentliche Vorteil des Kolbenkompressors liegt in seinem geringen Gewicht. Wer seinen Kompressor leicht transportieren möchte, ist mit dieser Baureihe sehr gut bedient.

3. Airbrushfarbe

Die Airbrushfarben sind das Medium, mit welchem Bilder auf den zu bebrushenden Untergrund gebracht werden. Die Farben werden auf Acrylbasis hergestellt und sind hoch pigmentiert. Hochwertige Pigmente sind unter anderem verantwortlich für die Qualität einer Farbe. Sie beeinflussen die Leuchtkraft, und Brillanz einer Farbe.

Airbrushfarben erhält man in Pipetten.- oder Tropfflaschen. Ihre Eigenschaften sind,
1. Sie können mit Wasser verdünnt werden
2. Sie trocknen wasserfest auf
3. Sie haben keine Lösungsmittel
4. Sie besitzen eine extrem hohe Lichtbeständigkeit
5. Sie können alle untereinander gemischt werden
6. Sie haften auf fast allen Untergründen
7. Sie können mit 2-K Klarlack über lakiert werden
8. Sie können mit Airbrushreiniger wieder an gelöst werden
9. Sie kann auf Karton radiert werden

Die Konsistenz von Airbrush-Farbe entspricht etwa, der von Frischmilch. Sie kann mit Wasser oder Airbrushreiniger verdünnt werden. Die Farbe ist in unzähligen Farbtönen erhältlich. Als Airbrushanfänger kann man sich eine Grundausstattung zulegen. Es sind Systeme von, sechs, neun, 16 und 37 Einzelfarbtöne erhältlich. Es kann, muss aber kein Farbsystem erworben werden.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Farben selbst mischen, von Anfang an zu erlernen.
Hierzu benötigt man folgende Grundfarben.
1. Cyan blau
2. Yellow Grundgelb
3. Magenta Rot
Mit diesen drei Farben kann man alle erdenklichen Farbtöne, selbst an mischen. Nur nicht Weiß und Schwarz. Diese benötigt man noch zusätzlich.

4. Airbrushschlauch

Für die Verbindung und den Transport der Druckluft, zwischen Pistole und Kompressor, kommt ein Schlauch zum Einsatz. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. z.B. Kunststoff, Gummi, Spiralschlauch und Textilschlauch. Ich rate zu letzterem, da diese verwindungsfrei sind. Die Länge sollte drei Meter betragen. Für die Pistole muss eine Schnellkupplung, und für den Kompressor, ein Stecknippel vorhanden sein.

5. Airbrushhalter
Ein Airbrushhalter ist für eine sichere Ablage wichtig. Diese sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Es gibt Modelle die man auf den Tisch stellt, und solche die an die Tischplatte geschraubt werden. Letztere ist die sicherste, da man diese, wenn man am Schlauch hängen bleibt, nicht von Tisch runterzieht. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass es Halter eine, oder bis zu vier Airbrushpistolen aufnehmen kann.
6. Skalpell und Cutter

Ein gutes Skalpell mit spitzer Klinge, inkl. Ersatzklingen, benötigt man zum zu schneiden von Maskier Film. Mit einem handelsüblichen Cutter, schneidet man Airbrushpapier, Airbrushkarton und Zeichenkarten in die gewünschte Größe.

7. Airbrushpapier oder Airbrushkarton

Illustrationen werden in der klassischen Airbrushmalerei, auf Airbrushpapier oder Airbrushkarton erstellt. Auch Leinwände können bebrusht werden. Anfänger können aber auch erste Übungen auf einfachem Kopierpapier ausführen. Diese können allerdings nicht maskiert und radiert werden. Fortgeschrittene, die ihre Arbeiten aufheben möchten, können dann auf speziellem Airbrushpapier- Airbrushkarton brushen. Dieses Material kann maskiert , radiert und mit Klebebänder beklebt werden.
8. Tisch

Arbeitstisch für Airbrushmalerei auf Karton Marten gesendet 09.11.2014

oder Staffelei

Als Anfänger, für erste Übungen, reicht ein ausgedienter Tisch völlig aus.
Ich habe mir einen drehbaren Tisch, aus einer ausgedienten Holztür gebaut. Dieser deckt meine Bedürfnisse vollkommen ab. Wer lieber auf Leinwand brushen möchte, sollte am besten an einer Staffelei ausführen.

9. Papierbildprojektor – Vorlage erstellen

Für die Erstellung eines Airbrushmotiv ist eine Skizze, mittels Blei.- oder Buntstift erforderlich. Aber, nicht jeder der brushen möchte, ist unbedingt ein guter Vorzeichner. Dieses Problem kann aber durch Hilfsmittel gelöst werden. Je nachdem wie groß das Airbrushmotiv angefertigt werden soll, kann folgendes zu Anwendung kommen. Wenn das Motiv in einer Größe bis DIN A4 erstellt werden soll, kann man sich eine Fotokopie davon anfertigen.

Anschließen malt man die Konturen, mit einem Bleistift auf der Rückseite nach.
Sollten die Konturen schlecht zu erkennen sein, klebt man das die Kopie, mit Tesafilm, an eine Fensterscheibe. Somit kann man alle Konturen sehen, und nachzeichnen.

Solle ein Motiv in individueller Größe gefertigt werden, kann dies mit einem Papierbildprojektor erfolgen. Diese Modelle gibt es in unterschiedlichen Ausführungen.
z.B. als Tischgeräte ,wobei die Vorlage an die Wand projiziert wird. Mit einem Stativ kann die Vorlage auch auf den Tisch projiziert werden. Je nachdem mit welcher Linse das Gerät ausgestattet ist, eine 4-fache Vergrößerung oder die Reduzierung auf 70% möglich. Verwendet man das Gerät auf dem Tisch, ist eine bis zu 30-fache horizontale Vergrößerung möglich. Die Papierbildvorlage kann, je nach Modell, bis zu 150 x 150 mm betragen.

Es gibt auch preiswerte Kleinprojektoren, die einfach auf eine Papierbild oder Fotovorlage gestellt werden. Ist die Vorlage größer, wie der Projektor immer weiter auf der Vorlage platziert, bis die gesamte Vorzeichnung erstellt ist.

10. Hilfsmittel

Als Airbrush-Anfänger benötigt man erst einmal nur einen Bleistift in mittlerer Härte, einen Kugelschreiber, Zeichenkarton, Maskier Folie, Radiergummi, Lineal, Skalpell und Cutter.

Ist man etwas fortgeschritten, und möchte seine Arbeiten professioneller gestalten/ausarbeiten, können folgende Hilfsmittel erforderlich sein.
Buntstifte, Radierstifte, Elektroradierer, Knetradierer

Ist man mit der Zeit in seinem Können weiter fortgeschritten, sollte man, wenn man seine Bilder voller Stolz präsentieren möchte, diese auf einem professionellen Illustration Karton anfertigen.

Hierfür ist bestens geeignet, Schoellershammer 4 G dick, Reinzeichenkarton. Dieser ist ca. 1,5mm dick. Hat eine sehr harte kratz und radierfähige Oberfläche. Das fertige Bild kann auch in einen Rahmen, mit und ohne Glas gefügt werden. Der Karton ist absolut langlebig. Man muss sich also keine Gedanken über die Vergänglichkeit des Karton machen. Ein Bild darauf, wird einem viele Jahre Freude bereiten.

Sicher wird sich der ein, oder andere Fragen, kann auch ich Airbrush lernen. Für die Personen die bereits ein wenig malen, also einen Pinsel halten können, ist es sicher kein Problem Airbrush zu erlernen. Man kann aber auch weiterhin sagen, wer einen Kugelschreiber halten kann, kann auch eine Airbrushpistole halten.
Die Kunst mit der Spritzpistole zu erlernen ist keine Hexerei. In meinen Kursen sage ich den Teilnehmer, es ist eigentlich so wie in der Schule, wenn man schreiben lernt.
Zuerst lernt man die Buchstaben, dann lernt man einzelne Worte, es folgen ganze Sätze und anschließend, das Diktat oder der Aufsatz. Und schreiben haben in der Schule sicher die meisten gelernt.
Viele Modellbauer, die keine Airbrusher sind verwenden die Airbrushpistole um ihre Modelle schön zu dekorieren. Diese Leute sind geschickte Handwerker, wer also mit seinen Fingern „Händen“ umgehen kann, kann auch Airbrush erlernen.
Als erstes geht es darum, die Airbrushpistole kennen zu lernen, und deren Funktionsweise zu verstehen. Das Grundprinzip ist, dass Farbe mittels Pressluft mit ca. 2,0 bar durch eine Düse gesprüht wird, und so, berührungslos auf den Untergrund gebracht wird.
Danach sollte man sich mit den Teilen vertraut machen, aus denen eine Airbrushpistole besteht. Diese sind im Einzelnen
1. Aus dem Körper, das ist das Gerät mit allen Teilen
2. Dem Fließ oder Saugbecher, je nach Modell
3. Der Bedienungshebel
4. Das Verschlusstück
5. Die Feststellschraube für die Nadel
6. Die Nadel
7. Die Düsenkappe
8. Die Düse
Nun sollte man sich mit allen anderen Materialien Vertraut machen. Das sind da der Kompressor, Schlauch inkl. Anschlüsse, Pistolenhalter, Farbe und allen Materialien die benötigen.
Am besten richtet man sich eine Ecke, oder wer die Möglichkeit hat, einen Raum ein, in dem man in Ruhe die Spritzpistolenkunst ausüben kann. In der warmen Jahreszeit kann auch ein Balkon oder eine Terrasse dazu genutzt werden. Eine Autogarage ist auch in Betracht zu ziehen.
Von der Benutzung des Airbrush in einem Wohnzimmer, ist allerdings gänzlich abzuraten. Langfristig entsteht durch den Sprühnebel (Overbrush) doch so viel Staub, dass dies nicht unerheblich ist. Sollte man sehr viel und auch große Mengen brushen, ist die Anschaffung einer Absauganlage sinnvoll.
Ist die Ausrüstung angeschafft und ein Platz zum brushen gefunden, kann es also losgehen.
Als erstes muss man die Handhabung der Spritzpistole erlernen. Der Bewegungsablauf ist eigentlich ganz einfach. Auf den Bedienungshebel drücken, dann strömt Luft, diesen mit Gefühl nach hinten ziehen, jetzt fließt die Farbe. Zum Schließen, den Hebel wieder nach vorne führen.

Bewegungsablauf Airbrushpistole

Auf dem Foto ist der Bewegungsablauf nochmals dargestellt.
1. Drücken Luft strömt – 2. zurückziehen Farbe fließt – 3.vorschieben Farbe hört auf zu fließen
Diesen Vorgang sollte man so lange üben, beziehungsweise verinnerlichen, bis man ihn 100% beherrscht. Es ist im grunde genommen nur ein kleiner Vorgang, aber er ist der erste entscheidende, um Airbrushen zu erlernen, bzw. es zu können. Es wird eine geraume Zeit dauern bis die Airbrushpistole mit der Hand, sozusagen zu einer perfekten Einheit wird. Willenskraft, Geduld, Ausdauer und Feingefühl sind hier gefragt. Beherrscht man diesen Vorgang erst einmal, ist die erste, entscheidende Hürde, genommen.
Als zweiter Schritt erfolgt das vorgenannte, aus und in der Bewegung . Man hält also die Airbrushpistole leicht schräg über einem weißen Blatt Papier, DIN A4, und führt die Spritzpistole von rechts nach links. Am besten benutzt man dafür schwarze Airbrushfarbe. Der entscheidende Punkt ist, man darf nicht zu langsam, und nicht zu schnell sein.
Führt man die Bewegung zu langsam aus, entstehen Punkte und ein ungleichmäßiger Farbauftrag. Meistens ist dieser dann auch zu dick. Wird die Bewegung zu schnell ausgeführt, entsteht ein flüchtiger, eventuell zu dünner Auftrag. Es ist also erforderlich, dass richtige handling dafür zu entwickeln.
Der Dritte Schritt ist der richtige Abstand , zu der Fläche, auf die gebrusht werden soll. Die Regel lautet, je dichter man am Untergrund brusht, desto dünner werden die Linien, oder umso kleiner werden die Punkte. Je weiter der Abstand, umso besser kann man Flächen brushen. Zu beachten ist auch, umso dichter am Untergrund gebrusht wird, desto schneller muss die Bewegung erfolgen. Ist der Abstand größer, kann die Bewegung langsamer sein.
Jetzt sollte man alles solange üben, bis es einem in Blut,- und Fleisch übergegangen ist.

Grundsätzliche Fragen

Was will ich Airbrush und wie erstelle ich eine Vorzeichnung. Die ersten Übungsarbeiten sollten nicht zu groß ausgeführt werden. Ein Format von DIN A4,(210 x 297mm) ist in der Rege,l erst einmal ausreichende. Es ist aber auch vom Motiv abhängig. Sollte es sich um ein sehr komplexes Motiv, mit vielen Details handeln, ist vielleicht DIN A3 ( 297 x 420 mm) erforderlich.
Obwohl Airbrushanfänger zuerst einmal mit einem einfachen Motiv (Bild) beginnen sollten. Wenn man sich am Anfang zu viel vornimmt, und der Erfolg ausbleibt, kann das schnell zu Frust führen. Wer meinen Airbrushkurs fü Anfänger durchgearbeitet hat, wird schon ein Gefühl dafür haben, welches Motiv mit welchem Schwierigkeitsgrad, für ihn in Frage kommt.
Es ist natürlich nicht möglich, hier eine treffende Aussage zu machen, was ist ein einfaches, und was ist ein schweres Anfängermotiv. Dies hängt von vielen Faktoren ab. Eine Person die schon malt, kann mit einer anderen Voraussetzung an die Arbeiten gehen, als eine Person die und Vorbildung anfängt. Wer beim Airbrush lernen kleine Schritte macht, wird mehr Erfolg haben, als eine Person die gleich Profikönnen, erreichen will.
z.B. ein Apfel , eine Vase, ein Glas, eine Flasche. Am besten blättert man einmal eine Illustrierte, mit vielen Bilder durch und sucht sich ein einfaches Motiv aus. Das kann dann auch als Referenz-Vorlage dienen. Hat das Motiv dann genau die richtige Größe für ein DINA4 Blatt, kann es so übernommen werden.
Die ersten Arbeiten sollten auf einem Reinzeichenkarton (z.B. Fotokarton 300 g/qm 50 x 70 cm)) erfolgen. Den Karton schneidet man dann auf das gewünschte Format zurecht. Bei diesem Karton ist zu beachten, dass er nur wenig gekratzt und radiert werden kann. Die Oberfläche ist also nicht speziell für die Airbrushtechnik behandelt.
Die ersten Arbeiten sollten auch möglichst, ohne radier,- und Kratztechnik entstehen. Am Anfang, beim Airbrush lernen, sollte man, um die Möglichkeiten der Spritzpistole auszutesten, auf Hilfsmittel verzichten. Möglichkeiten austesten heißt, durch die Richtige Handhabung der Airbrushpistole, (Abstand und Bewegungsgeschwindigkeit) ein Bild zu brushen.
Erst mit Fortschreiten des Könnens kann die Ausarbeitungstechnik erweitert werden. Hierfür muss dann aber ein spezieller Airbrushkarton benutzt werden.
Der Karton kann aber mit Maskierfilm beklebt werden. Diese darf aber nicht über Nacht verbleiben. Ebenso kann mit Kartonschablonen gearbeitet werden.
Die Auswahl für ein Motiv ist getroffen. Für alle die eine Vorzeichnung erstellen können, stellt dies sicher kein Problem dar. Die Vorzeichnung sollte dünn, mit einem mittelharten Bleistift erfolgen. Alternativ, kann man auch Buntstifte, in der Farbe des Motivs benutzen. Die Vorzeichnung sollte immer so dünn sein, dass sie, nachdem das Bild gebrusht wurde, nicht mehr zu erkennen ist.
Wie erstellen aber Airbrushanfänger, die noch nie oder nur unzureichend, Talent im Zeichnen haben, eine Vorzeichnung. Nun hierzu gibt es einige Tricks und auch Hilfsmittel.

Für Airbrush eine Vorzeichnung erstellen

So erstelle ich eine Vorzeichnung für ein Airbrushmotiv.
Es gibt verschiedene Methoden eine Vorzeichnung, Vorlagenübertragung zu erstellen. Die nachfolgenden Anwendungen sind die rationell, sinnvollsten.
1. Eine Fotokopie anfertigen
2. Abpausen von einer Bild-Vorlage
3. Mit einem Papierbildprojektor die Vorzeichnung erstellen
Das sind für Personen die mit dem Airbrush lernen, gerade anfangen, die einfachsten Methoden eine exakte Vorzeichnung zu erstellen. Richtig betrachtet, ist es nur eine Übertragung von vorgezeichneten Strichen.

1. Eine Fotokopie anfertigen

Zuerst fertigt man eine s/w Fotokopie von seiner Bildvorlage an. Dann legt man die Fotokopie mit der Bildseite auf einen Leuchttisch. Wenn man keinen Leuchttisch zur Verfügung hat, hält man die Kopie an eine Fensterscheibe. Nun fährt man mit einem mittelharten Bleistift, alle Linien nach, die man benötigt.
Wenn man damit fertig ist, legt man die Kopie, mit den gezeichneten Linien auf den Malgrund. Am besten fixiert man die Ränder, entweder mit Tesafilm oder Büroklammern. Jetzt fährt man mit einem runden Gegenstand (z.B.Falzbein) oder alles geeignet die Linien auf den Malgrund durchzudrücken.
Wenn man am Airbrush lernen ist sollte man hier verschiedenes ausprobieren. Zwischendurch sollte man zur Kontrolle, ab und zu die Kopie anheben, um zu prüfen ob alle Linien übertragen wurden. Ist die Übertragung perfekt kann die Kopie entfernt werden.

2. Abpausen von einer Bildvorlage

Soll das Motiv in der Originalgröße, z.B. DINA4 übernommen werden, kann man das Bild mit Pergamentpapier auf den Zeichenkarton übertragen. Hierfür kann das übliche Butterbrotpapier, wenn die Qualität ausreicht benutzen. Es ist aber auch in besserer Qualität für Grafiker erhältlich. Man bezeichnet es auch als Transparentpapier. Dieses gibt es im Format DINA4, z.B. bei Amazon.
Das Transparentpapier wird auf der Vorlage/Bild wieder fixiert. Dann zieht man wieder alle erforderlichen Striche mit einem Bleistift/Graphitstift nach. Danach entfernt man das Transparentpapier und wendet es auf die Rückseite. Nun werden alle Linien auf der Rückseite nachgezogen. Jetzt wendet man das Transparentpapier wieder, und legt es auf den Malgrund. Dann werden alle Linien auf den Malgrund (wie unter 1. Beschrieben) wieder durchgedrückt.

3. Vorzeichnen mit einem Papierbildprojektor

Beim Airbrush lernen ist für einige das Vorzeichnen ein notwendiges Übel. Diese wollen hauptsächlich brushen, und nicht Zeichnen lernen. Hierfür ist die optimale Lösung ein Papierbildprojektor. Diese Geräte gibt es von der Firma artograph in verschiedenen Ausführungen.
z.B. das Modell Tracer ist ein preiswertes Gerät für den Anfänger. Es projiziert horizontal, der Bereich der Vergrößerung liegt zwischen dem 2-und 10 fachen der Vorlage. Die Handhabung ist denkbar einfach. Das Gerät ist nach unten offen. Zuerst legt man seine Vorlag auf einen Tisch. Dann stellt man den Tracer-Projektor auf die Vorlage und projiziert das Bild an die Wand. Der Malgrund wird an der Wand befestigt und darauf die Vorzeichnung erstellt.
Ein weiteres Gerät für die Bildprojektion ist, das Paxiscope XL von der Firma Braun. Dieses Gerät hat ein Vorlagenglas auf das die Vorlage gelegt wird. Ebenso ist ein Ventilator zu Kühlung vorhanden. Die Bildauflagenfläche ist 15 x 15 cm groß. Der Betrieb erfolgt mit einer 300 W / Halogenlampe. Das Paxiscope XL wird auf einem Tisch aufgestellt.

Airbrush

Vorwort aus meinem Airbrushkurs für Anfänger

Nun, ich bin vor rund 16 Jahren durch Zufall zum Airbrushen gekommen.
Ich habe ein Automodell gebaut. Nach der Fertigstellung stand die Abschlusslackierung an. Ich hatte einmal gehört, dass eine Lackierung mit einer Farbspraydose möglich sein soll. Diese habe ich mir in Ferrarirot besorgt. Und schon ging es los. Nur das Ergebnis war sowas von ernüchternd, dass ich sofort alles wieder abgewaschen habe.

Obwohl ich seit meiner Schulzeit gemalt habe, hatte ich niemals Berührung mit Airbrush.

Aber das Wort hatte ich schon einmal gehört. Aus einem Bauchgefühl heraus bin ich in ein Kaufhaus gegangen und habe die Modellbauabteilung aufgesucht. Dort habe ich mich erst einmal umgesehen. Ich habe auch verschiedene Airbrushmodelle eines großen Modellbauherstellers gefunden. Aber ganz ohne Beratung wollte ich mir keinen Airbrush kaufen. Nachdem massig Zeit vergangen war, fand sich doch tatsächlich an diesem Tag noch ein sachunkundiger Nichtfachverkäufer, ja solche Verkäufer gibt es tatsächlich.

Der sachunkundige Nichtfachverkäufer riet mir dann zu allen Modellen, die alle ausgezeichnet seien. Nun gut, ich entschloss mich zum Kauf eines Airbrush im Kasten mit den entsprechenden Modellbaufarben und Zubehör. Als Luftquelle für den Airbrush sollte die dazugehörige Airbrush Power Dose dienen (schlechter und teurer geht es nun wirklich nicht).
Zu Hause angekommen, studierte ich erst einmal in aller Ruhe meine Neuerwerbung.
Nachdem mir die Vorgehensweise theoretisch klar war, begann ich mit der Praxis.

Ich schloss den Airbrush an die Power Dose an und füllte die fast cremige Farbe, die angeblich so verwendet werden kann, in das Farbglas.
Dann öffnete ich das Ventil an der Airbrush Power Dose und drückte den Bedienungshebel am Airbrush.

Es blubberte so wunderschön im Farbglas und aus dem Airbrush kam nix, gar nix. Also habe ich mir die Anleitung nochmals durchgelesen. Und es stand immer noch dort, die Farbe könne wie geliefert verwendet werden.

Nun, aus dem Bauchgefühl heraus verdünnte ich die Farbe ein wenig. Endlich tat sich etwas. Der Airbrush sprühte ein wenig Farbe. Aber nach wenigen Minuten war der ganze Spaß wieder vorbei. Was war passiert? Die so tolle Airbrush Power Dose war schon leer, nachdem ich noch gar nicht richtig angefangen hatte.

Also wieder in die Stadt gefahren und wieder eine sehr teure Airbrush Power Dose gekauft. Das gleiche Spiel hat sich dann wiederholt. Nun war ich restlos frustriert.

Zu dieser Zeit hatte ich noch kein Internet und wusste auch nicht wo ich mich über Airbrushzubehör informieren konnte. Mir war aber bewusst geworden, dass ein Kompressor hier Abhilfe schaffen konnte.

Gesagt getan. Ich bin in einen Baumarkt gefahren und habe mich ohne einen sachunkundigen Nichtfachverkäufer informiert. Ich habe mich dann für ein Modell für viel Luft, sehr viel Luft, also einen 20 Liter Kompressor entschieden. Im Baumarkt habe ich das Gerät einmal laufen lassen und fand den Geräuschpegel erträglich.

Das war ein großer Fehler. Zu Hause angekommen, stellte ich den Kompressor auf.

Nun stellte ich fest, dass ich eine Reduzierung benötigte, von ca. 1 Zoll auf ca. 7 mm für den Luftanschluss zwischen Airbrush und Kompressor.

Nun wird Ihnen sicher schon so langsam klar warum ich diesen Kurs anbiete.

Ich also wieder in die Stadt, in den Baumarkt und nix, keine Ahnung der sachunkundige Nichtfachverkäufer. Somit habe ich fünf Luftsteckerfachgeschäfte, also Werkzeugfachgeschäfte aufgesucht, bis das richtige Teil bekommen habe.

Na Super, jetzt kann es ja endlich richtig losgehen. Was für eine Mühe und Kosten habe ich auf mich genommen und welche Zeit hat das alles gekostet!

Nachdem ich dann alles angeschlossen hatte, habe ich den Kompressor angestellt.

Um Himmels Willen, was für ein Höllenlärm dieses Gerät nur machte. Im Baumarkt war das Ganze erträglich, in meinem Keller aber nicht mehr.

Also gut, mit 20 Liter Luftvorrat kann man ja schon eine ganze Zeit brushen. Der Kompressor springt also nicht so häufig an. Letztendlich ist es aber nur ein Kompromiss.

Das Modell habe ich dann in Ferrarirot gebrusht. In diesem Airbrushset befand sich auch ein kleines Anleitungsheft. In diesem wurde gezeigt, was man alles mit einem Airbrush machen bzw. malen kann. Ich habe dann mit diesen Modellbaufarben (auf Lösungsmittelbasis), die völlig ungeeignet sind, einige Übungen nachgemacht.

Das Ergebnis war mehr als dürftig, mehr als hilfsbedürftig.

Genau das habe ich dann gemacht. Ich habe nachgedacht, wo ich Hilfe erhalten könnte.

In einer gut sortierten Buchhandlung/Zeitschriftenmarkt müsste es doch etwas über Airbrush geben. Volltreffer: In einer Bahnhofsbuchhandlung bin ich dann fündig geworden.

Meine erste Airbrushfachzeitschrift hatte ich in meinen Händen. Ich glaube, ich habe sie fast auswendig gelernt. Hier war ich richtig. Und was da alles drin stand.

Fazit: Ich habe alles falsch gemacht. Habe durch totale Fehlkäufe mein Geld aus dem Fenster geworfen. Airbrush, Farbe und Kompressor alles Müll.

Hier fand ich eine Anzeige eines Farben- und Airbrushzubehörhändler, in einer Stadt in Mittelhessen. Das Geschäft habe ich dann aufgesucht und habe mich von diesem Fachmann, der sich später als sachunkundiger Nichtfachverkäufer herausstellte, beraten lassen.

Ich habe mir dann einen anderen Airbrush gekauft, der auch wieder Schrott war.

Aber ich habe die richtigen Airbrushfarben, Acrylfarben auf Wasserbasis, erhalten.

Na also geht doch. Ich ging doch schon in großen Schritten einer Airbrushkarriere entgegen. Mit dem falschen Airbrush und der richtigen Farbe ging es nun doch steil aufwärts. Nachdem ich mir dann mit der Zeit eine Profiausrüstung zugelegt habe, stand dem Erfolg nichts mehr im Weg.

Damit Sie alle diese Fehler vermeiden, habe ich diesen Airbrushkurs zum Selbststudium geschrieben

buntesuche-klein-neu

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